Weihnachtskonzert

Die Darbietungen wurden durch den Minichor unter der Leitung von Ulrike Behr-Tomkowitz und Bettina Albiez mit traditionellen aber dennoch nicht allgemein bekannten Weihnachtsliedern sowie einem Rap auf "Stille Nacht" eröffnet.

Bereichert wurden diese durch auswendig vorgetragene Weihnachtsgedichte der Kinder.

Der Kinderchor "Strudelbachkids" folgte mit einem einstudierten Kindermusical "Florian auf der Wolke" unter der Leitung von Stephan Bergdolt. Diese von James Krüss nach seinem gleichnamigen Buch neu gedichtete und mit Liedern ergänzte Kantate ist ein ökologisches "Lehrstück".

Der auf seiner Wolke über das Land fliegende Florian sieht nicht nur schöne Dinge, sondern erfährt auch, wie menschlicher Leichtsinn, Dummheit und Gewinnsucht in Umweltzerstörung und Krieg enden können. Eine Lösung wird nicht angeboten; die Kantate endet in einer Art Appell: "Menschen müssen bleiben, doch wir hoffen, dass ihr Treiben in der Zukunft besser sei!"

"Florian" wurde gespielt von Natalie Salostowitz. Sie und viele andere Kinder sangen hervorragend Solo-Stücke und Florian flog über die Eberdinger Bühne. Anfängliche technische Schwierigkeiten, bei der sich die Wolke (eine Schaukel mit Kissen) entkleidete, konnten der grandiosen Vorstellung nichts anhaben. Der an Seilen hochgezogene und bewegte Florian war eine Premiere, das gabs auf der Bühne in der Gemeindehalle noch nie. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und vor allem: Die Choreographie dachten sich zwei der Kinder selbst aus!

Belohnt wurden diese Vorstellungen dann natürlich vom Nikolaus, der auch in diesem Jahr wieder vorbei schaute.

Das Abendprogramm wurde durch den Eberdinger Posaunenchor, dirigiert von Marcus Lehmann mit "Pastorale" und "Machet die Tore weit" eröffnet. Der Männerchor von Stephan Bergolt schloss sich mit "Aba Heidschi bumbeidschi", dem "Andachtsjodler" und "Es wird scho glei dumpa" an.

Es folgte, wie jedes Jahr eine liebgewonnene Tradition: Fritz Feucht mit besinnlichen selbstgeschriebenen Gedichten.

Angemessen umrahmt wurde diese Tradition dann wieder vom Posaunenchor mit "We wish you a merry christmas", "Noel" und "Feliz Navidad". Danach schloss sich, ebenfalls unter der Leitung von Stephan Bergdolt, der No Limit Chor mit den Stücken "Let it snow", "Happy holiday" und "Jingle Bells" an. Dabei schneite es, dank Technik, zumindest auf der Bühne. Zusammen mit den Zuschauern, den Chören, dem Posaunenchor und dem AEG Symphonieorchester (Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums) wurde "Leise rieselt der Schnee" und "Stille Nacht, heilige Nacht" gesungen. Eine besonders schöne Atmophäre entstand dadurch, dass das Orchester und der No Limit auf der Bühne standen und der Posaunen- und Männerchor auf der Empore am anderen Ende der Halle. Die Strophen wurden abwechselt einmal von der Bühne, dann von der Empore und dann zusammen gesungen.

Nach der Pause trat das Orchester mit dem Stück "Hänsel und Gretel" in Aktion, bei dem Siegfried Massier mit seiner schönen Bass-Stimme in einem Sessel vor dem Weihnachtsbaum das Märchen vorlas und die Musiker entsprechend der Geschichte die passenden klassischen Stücke dazu spielten. Wieder mit allen wurde der Klassiker "Quempas" gesungen und dann zusammen mit dem Publikum "Alle Jahre wieder" und "O du fröhliche".

Beim kulinarischen Angebot ließ die Liederkranz-Küche keine Wünsche offen, so dass die Besucher rundum auf ihre Kosten kamen.